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Klaus-Dieter Regenbrecht ist kloy

Meine Vita in kurzen Sätzen

1950 kam ich in Bassum bei Bremen zur Welt. Meine Eltern, beide Kriegsflüchtlinge aus Ostpreußen und auf verschiedenen Bauernhöfen einquartiert, hatten sich auf dem Bremer Freimarkt kennengelernt. Die katholische Familie meines Vaters zog es ins Rheinland, wogegen die evangelische Familie meiner Mutter überwiegend in Niedersachsen sesshaft wurde.

In Koblenz wurde ich eingeschult und macht dort 1971 mein Abitur. Da sich mein Wunsch, Kunst zu studieren, nicht realisieren ließ, begann ich 1973 in Tübingen mein Lehramtsstudium in den Fächern Englisch, Sport und Geografie. Hier begann ich mich über das Studium hinaus für Literatur zu interessieren. In einem Seminar lernte ich auch Creative Writing kennen. Unter diesen Eindrücken und angestoßen durch eine Sportverletzung schrieb ich mein erstes Gedicht: „Auf dem Rücken“.

1975 wechselte ich an die Uni nach Bonn und statt Geografie hatte ich jetzt Pädagogik als Begleitfach. Hier vertiefte ich meine Kenntnisse in amerikanischer Literatur, schrieb weiter Gedichte und kurze Erzählungen. Durch meinen Job am Theater lernte ich ein weitere neue Welt kennen; ein erstes Theaterstück entstand. Anfang der 1980er Jahre und mit deutlich mehr als zehn Semestern im Studentenausweis, wurde immer klarer, dass ich nicht Lehrer, sondern Schriftsteller werden wollte. Also entschloss ich mich, kein Examen zu machen, sondern ging zurück nach Koblenz, wo ich heiratete und 1983 zum ersten Male Vater wurde; 1987 zum zweiten Male. Die nächsten Jahre war ich Hausmann, versuchte mich als Schriftsteller zu etablieren und gründete meinen Tabu Litu Verlag. Von 1985 bis 1999 erschien das Großwerk „Tabu Litu – ein documentum fragmentum in neun Büchern“. Ich professionalisierte mich weiter und engagierte mich ehrenamtlich in der Literaturförderung und organisierte zum Beispiel die „Rheinland-Pfälzischen Literaturtage“ in Koblenz 1996 mit einem Etat von über 60.000 DM. Teilnehmerin war auch die spätere Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Nachdem ich 1983 meine erste öffentliche Lesung hatte, war ich in vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen präsent. 1992 begann ich selbst Kurse im Kreativen Schreiben zu geben an der Volkshochschule. Später kamen Englischkurse dazu.

1999 erschien der Roman „Die Rheinland-Papiere“ und das Projekt Tabu Litu war damit abgeschlossen.

Die Jahrtausendwende brachte eine wirkliche Wende in mein Leben. Ich war nun Alleinerziehender, der sich und seine Kinder mit einer Vielzahl von selbständigen Dozentenjobs über Wasser zu halten versuchte (Schreiberei und Verlag garantierten leider kein geregelt auskömmliches Einkommen): Volkshochschule, Hochschulen, Industrie- und Handelskammer, Berufsförderungswerk, Höhere Berufsfachschule und ab 2006 eine Berufsbildende Schule. Hier unterrichtete ich Englisch hauptsächlich an Berufsfachschulen und am Beruflichen Gymnasium. Nach einem Fünfjahresvertrag wurde ich mit 61 Jahren zum ersten Mal in meinem Leben festangestellt, allerdings nur Teilzeit; ich hatte ja weiterhin zusätzliche Dozententätigkeiten. Zwischen 1999 und 2013 erschienen deshalb ganze vier neue Bücher. Seit 2013 bis heute sind es immerhin zwölf.

Nachdem meine Kinder nicht nur erwachsen, sondern auch selbständig waren, wurde der Überlebenskampf für mich durchaus leichter.

2015 wurde bei mir eine Krebserkrankung diagnostiziert und nachdem ich diese überstanden hatte, habe ich meine Dozententätigkeit nach und nach reduziert und die schriftstellerischen Aktivitäten wieder erhöht. Die Krebserkrankung habe ich wie viele andere Erlebnisse literarisch verarbeitet: „Luhmen & Balder: Minimal-invasive Eingriffe“. Auch in meinen Kommentaren kann, wer möchte, einiges über mein Leben erfahren.